Donnerstag, 22. Juni 2017

Summertime ...


Euch allen, ihr Lieben und Wundbaren, einen traumhaft schönen Sommer. Möge er euch viele laue Abende schenken, viel Glück, Freude und Genuss!!! 
Lasst euch herzen und drücken und knuddeln und umarmen
Tante Mali
P.S. Diese Woche ging das Leben seinen ganz normalen Lauf, daher heute einfach nur ein Bild und einen dicken Herzensgruß

Donnerstag, 15. Juni 2017

Alte Liebe rostet nicht - Liegestuhl-Lifting




Bei 30 Grad im Schatten beginnt das Leben unter dem großen Apfelbaum... und wenn es keine 30 Grad hat, dann beginnt es dennoch dort. Die Margeritenwiese ist gemäht und wird sich für zwei Wochen als bräunlicher Fleck abzeichnen, was dem Wohlfühlklima unter dem Baum und neben dem Strauchbeet noch nie etwas anhaben konnte.



Zu meinem Garten gehören seit Jahren zwei altehrwürdige Liegestühle, deren wirklich stattlichen Jahre wohl weit im vorigen Jahrhundert liegen. Sie sind verzogen, die Scharniere haben längst Rost angesetzt und die Bespannung war brüchig geworden.



Unter den kritischen Blicken - nebst fachkundlichen Anweisungen - von Herrn Paul wurden sie vergangene Woche geliftet, soll heißen: Neu bespannt.



Herr Paul und weitere männliche Ratgeber waren der Meinung, es wäre vernünftig, die Stoffbahn zweimal um das Holz zu schlagen. So geschah es dann auch. 



Verwendet wurden ein Markisenstoff, der allerdings zugeschnitten und genäht werden muss, (nicht wirklich das Problem) und Tapezierernägel (schon eher eine kleine Herausforderung). 



Aber nun sitzt es sich wieder gut im Schatten, bei einem Glas schwesterlichen Holundersaft, neben Strauchhortensie und rotem Holunder und sollte einmal die Zeit übersehen werden, stehen dort auch die Dosenlichter aus dem vergangenen Jahr. 




Come in, take a seat, relax und lasst Fünfe einmal gerade sein, ihr Lieben und Wunderbaren, das ist eine sensationell wirksame Anti-Falten-Kur :)!
Eine sommersonnige Zeit wünscht euch Tante Mali und drückt euch ganz fest!!!



Donnerstag, 8. Juni 2017

Töpfe, Töpfe, Töpfe ....


"Nicht schon wieder," dachte der Petunientopf in Hitchhiker's Guide to the Galaxy während er vom Himmel fiel. Ein wundervolles Buch, das ich wieder einmal lesen sollte, dachte wiederum ich mir, als ich meine Töpfe und Pflanzgefäße im Garten mit der Sommerbesetzung versehen habe. Rosen und Hortensien, Kräuter und Nelken, weißbunter Gundermann und Lavendel. Petunien im Topf gibt es übrigens keine.



In diesem Sommer, so habe ich mir vorgenommen, sollte es mehr Pflanzgefäße im Garten geben. Frei nach dem Motto: Töpfe, Töpfe, Töpfe soweit das Auge reicht. 



Da blieben natürlich auch Neuzugänge nicht aus. Im Beet vor dem Kiesgarten hatte sich leider eine der alten Rosen für immer verabschiedet ... und ja ich weiß, was eingeht schafft Platz für Neues ist ein nur halbtröstlicher GärtnerInnen-Spruch. Ich wollte zwischen dem Durcheinander der unfrisierten Harlekinweide und den struppigen Gräser einen ruhigen Pol, ein großes aber leichtes Pflangefäß, dass auch zur quietschrosafarbenen Gerti (Gertrude Jekyll) und dem übrigen Garten passt.



Plastik kommt nicht in Frage, Polyrattan passt so gar nicht, die Lösung lautete schließlich Fiberclay, ein Fiberglas-Steingemisch, das ich nach einigem Suchen bei Pflanzwerk gefunden habe. Ein Cube in lavagrau, der aussieht wie Stein und nicht schwerer als eine vernünftig gefüllte Einkaufstasche ist. 


Bepflanzt wurde er mit dem Sommerklassiker Lavendel und im Prinzip wie ein Hochbeet aufgesetzt. 

In seinem kleineren Bruder wohnt Thulbagia, das wunderbare Knobi-Kraut. 



Weil wir gerade bei den Kräutern sind: Natürlich stehen wieder Thymian, Salbei und Rosmarin auf der Terrasse im Topf.



Für die Hortensien unter dem Weichselbaum habe ich Topfhussen gebaut. 



Und meine großartige Schwester hat mich mit traumhaft schönen Betonkugeln versorgt. 



Zwischendrin wächst noch der Kindergarten und diverses anderes Grün- und Blühzeugs - alles zu zeigen würde den Rahmen sprengen und eure Geduld zu sehr auf die Probe stellen - und im den hängenden Töpfen trocknet die erste Hortensienblüte vor sich hin. 





Der Petunientopf in Hitchhiker's Guide to the Galaxy landet übrigens zunächst weich, zerbricht dann aber doch und die Petunie selbst kann nur noch ihre Rachepläne schmieden, bevor sie erfriert. Bei mir geht die Topfgeschichte hoffentlich besser aus. 
Schön, dass ihr da ward, ihr Lieben und Wunderbaren, ich freue mich immer über eure lieben Besuche. Habt eine wundervolle Gartenzeit, jetzt haben die groben Arbeiten langsam ein Ende und die Wochen des Genießens stehen uns bevor. 
Falls euch langweilig werden solltet und ihr zudem auch noch die Spatzen in eurem Garten lachen hören wollt, schaut doch auf Living & Green vorbei, dort habe ich die Anleitung für kleine Vogelscheuchen online gestellt. 



So und jetzt noch einen herzhaften, kräftigen, innigen Drücker
Tante Mali

Donnerstag, 1. Juni 2017

Fast wie Urlaub - Garten und Saté-Spieße


Oh dieser Mai hat ein fulminates Ende hingelegt, sensationell. Das war ganz großes Kino. Chapeau! 


Die Margeriten in der Wiese zeitgleich mit der Perennial blush ... das muss man einmal so inszenieren und dann noch in 3D und mit zarten Zitronenduft. Wer auch immer Regie geführt haben mag, herzliche Gratulation.




Irgendwie scheint der Garten dankbar zu sein, für den etwas langsameren Start. Der Mai ging es sehr gemächlich an und am Ende blüht es bis in alle Winkel hinein. 




Und wenn ich nach der Arbeit im Kiesgarten ein Feuer machen und darauf kochen kann, ist es ein Stück Urlaub und Erholung pur.



Da reichen ein Glas Wein, etwas Salat aus dem Garten, selbstgebackenes Brot  und ein paar Saté-Spieße auf dem Grill, um genüsslich die Beine von sich zu strecken, mit den Zehen im Kies zu spielen und wahrhaftig beglückt zu sein.


In diesem Sinne, meine Lieben und Wunderbaren: Carpe diem! Genießt den Augenblick und habt eine traumhaft schöne Zeit.
Fühlt euch fest gedrückt und innig geherzt
Tante Mali

Donnerstag, 25. Mai 2017

Mit fremden Federn ....


... schmückt es sich doch auch ganz gut, oder etwa nicht? Heute schlage ich mein verwandtschaftliches Pfauenrad und darf euch in ein paar Ecken des schwesterlichen Gartens führen. 


Ein Hanggrundstück, vor vielen Jahren dem benachbarten Wald abgetrutzt und in ungezählten Stunden zu einem Seelengarten gemacht. In und zwischen all den Beeten, Wegen, Teichen wohnt Vieles und hat Frau Hingabe als Nachbarschaft.



Ich liebe den Garten meiner Schwester, weil er ein Teil meiner Schwester ist und in allen noch so kleinen Details ihre Handschrift trägt. Sie hat ihn selbst gestaltet und danach sind sie beide gewachsen und zusammengewachsen natürlich auch. 



Wer meine Schwester besucht, findet sie immer irgendwo in irgendeinem Projekt. Sie gräbt und betoniert, sie schneidet Holz und baut. Fast alles in ihrem Garten hat sie selbst gemacht. Schau, sagt sie, wenn man kommt und schon ist wieder irgendwo eine Ecke gewachsen, die davor noch nicht dagewesen war.




Und wie es sich eben im geschwisterlichen Zusammenspiel verhält, war sie in vielen Dingen auch mein guter Rat und meine Lehrmeisterin. 


Bei allem aber bleibt, dass nicht nur der Sitzplatz am oberen Teich ein Ort ist, um Gedanken davon schwimmen zu lassen.


Danke liebe Ulli und danke auch euch, ihr Lieben und Wunderbaren.
Habt eine zauberhafte Zeit und verbringt sie mit jenen Menschen, die eurer Seele und eurem Herzen gut tun.
Geherzt und gedrückt
Tante Mali

Donnerstag, 18. Mai 2017

Gardener's Rest - ODER - Rastplatzerln im Garten


Herzlichst willkommen ihr Lieben und Wunderbaren, bitte setzt euch doch, es sind noch Plätze frei. Denn es gibt in diesem Garten das Morgensonnefrühstücksplatzerl, das Mittagsschattenplatzerl, das Nachmittagshalbschattenplatzerl, das Letze-Sonnenstrahlen-Platzerl, ja es gibt sogar ein Weichsel- und Apfelernteplatzerl und das Gewitterregen-Platzerl ... und ... das führt jetzt zu weit. 


Selbstverständlich gibt es auch das mobile Gartenarbeitsplatzerl, wenn ich mich einmal stationär aufhalte. Ein Stuhl, der meist unbesetzt bleibt und eine Kabeltrommel auf der in der Regel eine Kaffeetasse steht, deren Inhalt nur zur Hälfte ausgetrunken ist. 



Aber: Als Fotokulisse macht sich das mobile Sitzplatzerl gut. Heute mit Yoyo-Deko-Polster :)!



Seit ich zu Weihnachten diese Yoyo-Trees gemacht habe, bin ich irgendwie angesteckt von dieser Art der Stoffresteverwertung und nun ist ein Yoyo-Polster, also eine Yoyo-Kissen entstanden. Ihr braucht nicht viel. Ein paar Stoffreste, etwas mehr Geduld und am Ende werden die Yoyos (Anleitung) mit Stickgarn auf einem alten Überzug genäht. In diesem Fall in Form eines Blumenstraußes. 





So könnte man theoretisch gemütlich auf einem Blumenstrauß rasten und in den Garten schauen, in dem die Margeriten zu blühen beginnen.



Andere Garten-Teilzeitbewohner nehmen das mit der Rast etwas ernster als ich. 



Herr Paul, der kleine Herzensbrecher, nach seinem Mittagsschlaf in der Margeritenwiese. Kann denn Liebe Sünde sein?



Weil wir grad bei der Platzwahl sind: Der Kiesgarten hat einen neuen Mitbewohner bekommen. Ein handgefertigter Sonnenschirm aus Myanmar ist eingezogen - und nein, diesmal war nicht ich auf Reisen ... in Living & Green erfährt, wer mag, mehr. 



Nur soviel: Ich bin arg verliebt :)!
Nun, ihr Lieben und Wunderbaren, wer also im sanften Licht des Schirmschattens verweilen möchte, ich freue mich.
Ja, ich freue mich immer sehr über eure lieben Besuche und denke mir oft, was ein Glückskind ich bin, euch als meine Gäste begrüßen zu dürfen.
Habt eine wundervolle Zeit und denkt dran, es ist Mai, laut meiner Omi darf man schon barfuß laufen :)!
Alles Liebe und einen Herzensdrücker
Tante Mali